YCBW Yacht-Club Bad Wiessee e.V.

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Aktuelles

Mitteilungen des Deutschen Segler-Verbandes II-2009

01. Nutzungsentgelte: Ermäßigung geplant
02. Mehr Praxis, weniger Theorie
03. Kroatien – deutsche Führerscheine anerkannt
04. IDM Seesegeln – fünf Titel für die Meister
05. Seeregatten – Training 2009
06. Fahrtenwettbewerb 2008 – gute Seemannschaft gewinnt
07. Auszeichnung für erfolgreiche Ausbildung
08. Wahlvorschläge für den Seglerrat
09. Seglerjugend auf Kurztripp nach Göteborg
10. Regatta für Kids mit Klasse
11. Youth Olympic Games
12. Vereinstrainer/in gesucht
13. Match Race mit Konzept
14. Aktuelle Berufungsentscheidungen
15. Neuer Aktivensprecher
16. WM-Bronze im Schlitten
17. Windsurffestival in Rostock-Warnemünde
18. Tragweite von Seitenlaternen reduziert
19. Darßer Ort wird gebaggert
20. EU-Wasserrahmenrichtlinie – Stellungnahmen bis 22. Juni
21. Neue Gesetze müssen sportfreundlich bleiben
22. Bundesrat will Haftung begrenzen
23. Seglerrat aktuell
24. Gold Medal für Dierk Thomsen
25. Trauer um Dr. Gerhard Schröder
26. Weitere Auszeichnung für die Peckolts
27. Gratulation zum runden Geburtstag
28. Yardstickzahlen 2009

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01. Nutzungsentgelte: Ermäßigung geplant

Seit viereinhalb Jahren engagieren sich der Deutsche Segler-Verband, der Deutsche Olympische Sportbund sowie weitere Wassersport-verbände für angemessene Nutzungsentgelte für bundeseigene Wasserflächen. Nun zeichnet sich ein Durchbruch ab: Der Vorsitzende des Sportausschusses des Deutschen Bundes-Tages Dr. Peter Danckert, die Parlamentarische Staatsekretärin im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Karin Roth sowie der Bundestagsabgeordnete Swen Schulz stellten am 10. Februar eine neue Regelung der Nutzungsentgelte vor. Sie sieht vor, dass gemeinnützigen Wassersportvereinen eine Ermäßigung von 75 Prozent auf die nach der letzten Verwaltungsvorschrift berechneten Pachten gewährt wird. In Härtefällen kann die Anpassung gestaffelt werden. Die Regelung soll ab 2010 gelten, sie steht allerdings noch unter Vorbehalt der Haushaltsberatungen für 2010. DSV-Präsident Rolf Bähr kommentiert den Durchbruch, an dem er federführend mitgewirkt hat: "Politik und Verwaltung sind auf die Probleme der gemeinnützigen Wassersportvereine eingegangen. Wir haben Signale, dass auch die Probleme der Ausgestaltung der Verträge mit zum Beispiel zu kurzen Vertragslaufzeiten und Übergangslösungen für Vereine, die schon unterschrieben haben, angegangen werden." Bähr: "Vordringlich ist, dass dieses Verhandlungsergebnis nun auch geltendes Recht wird. Das darf bis zu den Haushaltsberatungen im Juni nicht – auch nicht vom Sport – zerredet werden."

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02. Mehr Praxis, weniger Theorie

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) hat eine Überarbeitung der Sportbootführerscheine in Auftrag gegeben. Demnach sollen die schriftlichen Prüfungen auf Multiple-Choice umgestellt und die praktischen Prüfungen stärker gewichtet werden. Laut BMVBS sollen Ende 2010 die ersten Prüfungen nach dem neuen Verfahren abgenommen werden.

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03. Kroatien – deutsche Führerscheine anerkannt

Das kroatische Verkehrsministerium hat im März eine Liste veröffentlicht, in der alle Befähigungsnachweise verzeichnet sind, die in Kroatien für das Führen von Booten unter kroatischer Flagge anerkannt sind. Ein Link zur kompletten Liste steht auf der Homepage www.dsv.org im Newsbereich. Folgende deutsche Befähigungsnachweise werden in Kroatien anerkannt: Sportbootführerschein-See, Sportküstenschifferschein, Sportseeschifferschein, Sporthochseeschifferschein.

 

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04. IDM Seesegeln – fünf Titel für die Meister

Die Internationale Deutsche Meisterschaft Seesegeln wird 2009 nach einem neuen Reglement ausgetragen. Eingebettet in die Flensburger Fördewoche werden erstmals zwei verschiedene Wettfahrtserien veranstaltet, bei denen es insgesamt fünf Titel zu gewinnen gibt. Vom 10. bis zum 13. September segeln ORC-International-Yachten der Klassen 1 bis 4 und Kielboote vom Typ Melges 24 eine Inshore-Serie mit bis zu acht Up-and-down-Races. Vom 17. bis zum 20. September wird die Offshore-Serie für ORCi 1 bis 3 ausgetragen. Meldungen zu beiden Serien sind möglich und erwünscht. Auf der Website www.fsc.de wird ca. Mitte April die Ausschreibung veröffentlicht.

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05. Seeregatten – Training 2009

Die Regatta Vereinigung Seesegeln (RVS) bietet wieder das vor einigen Jahren vom DSV ins Leben gerufene Training für Seesegler an. Anmeldungen bitte per E-Mail an brigitte.wenzel@wplan-bremen.de oder uwe.wenzel@wplan-bremen.de. Für weitere Infos siehe www.rvs-seeregatten.de. Das Programm:

Wassertraining 1: 25. + 26. April 2009, 9:00 bis ca. 16.00 Uhr in Kiel-Schilksee. Startübungen, Tonnenmanöver, Spi-Trimm/Handling usw.

Wassertraining 2: 9. Mai 2009, 9:00 bis ca. 16.00 Uhr in Bremerhaven. Startübungen, Tonnenmanöver, Spi-Trimm/Handling usw.

Wassertraining 3 + Theorie: 5. September 2009, 9:00 bis ca. 16.00 Uhr in Flensburg. Startübungen, Tonnenmanöver, Spi-Trimm/Handling usw., Theorie

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06. Fahrtenwettbewerb 2008 – gute Seemannschaft gewinnt

Die Kreuzer-Abteilung des DSV hat am 28. März in Berlin 65 Crews für ihre Leistungen im Fahrtensegeln in der Saison 2008 ausgezeichnet. Insgesamt wurden 17 Gold-, 26 Silber- und 22 Bronzemedaillen sowie acht Sonderpreise vergeben. Den begehrten Commodore-Preis erhielt Hans-Hinrichs Böbs für seinen dreimonatigen Törn von Travemünde nach England, zu den Azoren, nach Island sowie zu den Färöer- und Shetlandinseln. Bei den Fahrtenwettbewerben der Kreuzer-Abteilung des DSV werden seit 1922 vorbildliche Segelreisen ausgezeichnet. Bei der Bewertung punkten insbesondere die sorgfältige Vorbereitung und die seemännisch verantwortungsvolle Durchführung des Törns. Bewerbungsschluss für den Fahrtenwettbewerb 2009 ist der 31. Oktober. Weitere Infos: www.kreuzer-abteilung.org.

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07. Auszeichnung für erfolgreiche Ausbildung

Der DSV hat im Jahr 2007 erstmals Vereine geehrt, die ihren Mitgliedern eine hochwertige Ausbildung bieten. Beim Deutschen Seglertag 2009 in Friedrichshafen sollen für diese Leistung erneut DSV-Clubs ausgezeichnet werden. Die Vereine erhalten eine DSV-Plakette für erfolgreiche Ausbildung, eine Urkunde sowie eine Flagge. Mit diesen Mitteln können sie aktiv Mitglieder werben und überzeugend gegenüber Partnern in Wirtschaft und Politik auftreten. Auch kleine Vereine haben gute Chancen auf eine Auszeichnung, weil bei der Bewerbung die Aktivitäten im Verhältnis zur Größe des Clubs gesetzt werden. Dabei zählen nicht nur Vereinsangebote wie Jugendtrainings und Führerscheinkurse, sondern auch indirekte Maßnahmen wie das Entsenden von Mitgliedern zu externen Fortbildungen. Für die aktuelle Ehrung werden Maßnahmen von Juli 2007 bis Juni 2009 berücksichtigt. Bewerbungsschluss ist am 31. Juli 2009 – es gilt der Eingang der Bewerbung beim DSV. Der Bewerbungsbogen sowie weitere Infos stehen auf www.dsv.org im Menü Führerscheine/Funk, Stichwort "DSV-Vereinsausbildung/Auszeichnungsordnung".

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08. Wahlvorschläge für den Seglerrat

Beim Seglertag 2009 in Friedrichshafen werden 16 Mitglieder des Seglerrates gewählt. Sie sollen ein Fachgebiet des DSV vertreten können. Um die Möglichkeit zu schaffen, die vorgeschlagenen Kandidaten bereits vor dem Seglertag auf der DSV-Homepage kurz mit Foto und beruflichem und seglerischen Hintergrund vorzustellen, hat der DSV einen einheitlichen Vorstellungsbogen entworfen, der ab sofort bei der DSV-Geschäftsstelle angefordert werden kann.

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09. Seglerjugend auf Kurztripp nach Göteborg

Der DSV hat das 18. Jugendseglertreffen vom 6. bis zum 8. März auf einer Fähre veranstaltet. Während die "Stena Germanica" von Kiel nach Göteborg und zurück tourte, steckten mehr als 300 Teilnehmer den Kurs für die kommenden Jahre im Jugendsegeln ab. Zwischen dem Treffen der Jugendsprecher und den Arbeitskreisen blieb genügend Zeit für eine Stadtrundfahrt durch die schwedische Hafenstadt und für einen Bummel durch die City. Die Delegierten zeigten sich begeistert von der Mischung aus Reisevergnügen und ehrenamtlicher Arbeit. "Wir sitzen alle in einem Boot", scherzte DSV-Präsident Rolf Bähr angesichts der erfreulichen Resonanz auf den ungewöhnlichen Tagungsort. Jugendobmann Wolfgang Wagner zog ebenfalls ein positives Resümee: "Der organisatorische Mehraufwand hat sich gelohnt!" Der satzungsgemäße Teil des Jugendseglertreffens wurde kurz nach der Rückkehr der Fähre in Kiel veranstaltet, wo weitere Delegierte und als Ehrengast die Oberbürgermeisterin von Kiel, Angelika Volquartz, zur Arbeitssitzung an Bord stiegen. Dort beschlossen die Delegierten, die Jugend- und Jüngstenmeisterschaftsklassen künftig nach einem neuen System zu bestimmen, dem allerdings noch das DSV-Präsidium und der Seglerrat zustimmen müssen. Die geplante Neuregelung umfasst folgende Eckpunkte:

- Jede Bootsklasse, die in der altersbegrenzten Rangliste (= Auszug aus der Gesamtliste) eine Zahl von mindestens 50 Booten ausweist, kann Deutsche Jugend- bzw. Jüngstenmeisterschaften aussegeln.
- Auf Vorschlag des Jugendsegelausschusses können vom Jugendseglertreffen weitere Klassen als Jugend- bzw. Jüngstenmeisterschaftsklasse bestimmt werden.
- Eine Klasse kann nicht gleichzeitig Jugend- und Jüngstenmeisterschaftsklasse sein.
- Im Jahr 2009 gewählte Klassen behalten ihren Status bis mindestens 2013

Die exakte Formulierung der neuen Regelung für die erforderliche Änderung der Meisterschaftsordnung soll in den nächsten Monaten erarbeitet und von den zuständigen DSV-Gremien verabschiedet werden. Die Meisterschaftsklassen für die nächsten vier Jahre wurden bei der Arbeitssitzung auf der Fähre noch nach dem bisherigen System gewählt. Bei den Segelbooten blieb alles wie gehabt: Deutsche Jüngstenmeisterschaften können in der Einhandklasse Optimist und in der Zweihandjolle Teeny ausgesegelt werden. Als Jugendmeisterschaftsklassen wurden die Klassen Europe, Laser Radial, Pirat, 420er, Hobie 16 und 29er bestimmt. Ein Novum gibt es im Surfbereich. Um dort das Angebot zu erweitern, wurde im Jugendbereich neben dem Bic Techno 293 für den Altersbereich U17 mit 7,8 m² Segelfläche die so genannte offene Hybridklasse mit der Altersobergrenze U20 gewählt. Sie umfasst Surfbretter mit Schwert und einer maximalen Board-Länge von 3,20 Meter. Die Segelfläche liegt bei maximal 8,5 m². Die Wahl dieser neuen Surfklasse erfolgte allerdings unter dem Vorbehalt, dass der vorgeschriebene Status als so genannte anerkannte Klasse noch erreicht werden muss. Als Deutsche Jüngstenmeisterschaftsklasse wurde das Brett Bic Techno 293 mit 6,8 m² Segelfläche (Altersgruppe U15) gewählt.

Jugendobmann Wolfgang Wagner ehrte fünf Sportlerinnen und Sportler, die in den vergangenen zwei Jahren als Jugendliche Spitzenleistungen im internationalen Segelsport gezeigt hatten. Als Kriterium galt mindestens einmal Platz eins bis drei bei Europa- oder Weltmeisterschaften. Geehrt wurden:

- Susann Beucke, Hannoverscher Yacht-Club, Klasse: Zweihandjolle 420er
- Moana Delle, Segelklub Bayer Uerdingen, Klasse: Surfbrett RS:X
- Oliver-Tom Schliemann, Yachtclub Berlin-Grünau, Klasse: Surfbrett RS:X
- Christian Freimüller, Windsurfklub Nordschwarzwald Calw, Klasse: Surfbrett RS:X
- Philipp Buhl, Segelclub Alpsee-Immenstadt, Klasse: Einhandjolle Laser Standard

Auch bei den Finanzen herrschte Einigkeit. Die Haushalte 2007 und 2008 wurden von den Delegierten ebenso einstimmig angenommen wie die Etats 2010 und 2011. Die Entscheidung, wann und wo das nächste Jugendseglertreffen stattfinden soll, wurde dem Jugendsegelausschuss übertragen

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10. Regatta für Kids mit Klasse

Vom 26. Juli bis zum 1. August richtet der Lübecker Yacht-Club im zweiten Teil der 120. Travemünder Woche ein Megajugendevent aus – die gemeinsamen Internationalen Deutschen Jugend- und Jüngstenmeisterschaften 2009. Zu diesem wettkampfsportlichen Höhepunkt im Jugendbereich auf nationaler Ebene werden 900 bis 1000 Aktive in den Klassen Optimist, Teeny, 29er, 420er, Pirat, Europe Laser Radial und Bic Techno 293 OD erwartet. Im Hobie Cat 16 wird parallel eine Bestenermittlung U21 veranstaltet. Bei der Durchführung der IDJM/IDJüM erhält der LYC Unterstützung vom Düsseldorfer Yachtclub, vom Hamburger Segel-Club und vom Norddeutschen Regatta Verein. Die Ausschreibung steht auf der Website www.travemuender-woche.de.

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11. Youth Olympic Games

Vom 14. bis zum 26. August 2010 werden erstmals Olympische Jugendspiele ausgetragen. Veranstaltungsort der "Youth Olympic Games", kurz YOG, ist Singapur. Im Segelsport gibt es insgesamt 100 Startplätze in den folgenden vier Disziplinen: Segeln Einhand männlich und weiblich auf der Jolle Byte CII sowie Surfen männlich und weiblich auf dem Brett Bic Techno 293 OD. Jede Nation kann nur maximal mit einem Jungen und einem Mädchen an den Start gehen – also nicht jede Disziplin besetzen. Der Qualifikationsmodus der ISAF ist auf der Website www.sailing.org/youtholympicgames veröffentlicht. Eine deutsche Zusammenfassung steht auf www.dsv.org im Newsbereich.

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12. Vereinstrainer/in gesucht

Der in Hamburg an der Unterelbe beheimatete Mühlenberger Segel-Club sucht per sofort eine(n) hauptamtliche(n) Jugendtrainer/in. Ein Link zu der vollständigen Ausschreibung steht auf der Homepage www.dsv.org im Newsbereich.

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13. Match Race mit Konzept

Die olympische Disziplin Women’s Match-Raing ist neu, aufregend und noch mit vielen Fragen behaftet. Für interessierte Seglerinnen und Vereine hat der DSV den derzeitigen Status, die Planungen und Perspektiven in dieser jungen Disziplin in einem Dokument zusammengefasst. Es steht mit dem Titel "Match Race Konzept" zum Download bereit auf der Website www.dsv.org im Menü Leistungssport.

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14. Aktuelle Berufungsentscheidungen

Der Berufungsausschuss des DSV hat Ende Januar über die Berufungen aus der Saison 2008 entschieden. Alle 13 Fälle stehen auf der Website www.dsv.org in der Rubrik Regatta/Olympia, Stichwort "Berufungsentscheidungen".

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15. Neuer Aktivensprecher

Die Mitglieder der A/C-Kader des DSV haben Robert Stanjek zu ihrem neuen Aktivensprecher gewählt. Der Starbootsegler vom Norddeutschen Regatta Verein hat dieses Amt für zwei Jahre übernommen. Die bisherige Aktivensprecherin Ulrike Schümann vom Verein Seglerhaus am Wannsee fungiert als seine Stellvertreterin.

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16. WM-Bronze im Schlitten

Bernd Zeiger hat bei der Weltmeisterschaft im Eissegeln 2009 Bronze gewonnen. Der ehemalige Europameister vom Wassersportclub Wittensee erzielte dieses Spitzenergebnis in einem Feld von 118 Teilnehmern, die Anfang Februar auf dem Torch Lake in Michigan, USA, in der DN-Klasse gegeneinander antraten. Weltmeister wurde der US-Amerikaner Matt Struble vor seinem Landsmann Ron Sherry.

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17. Windsurffestival in Rostock-Warnemünde

Die Organisatoren der Warnemünder Woche veranstalten 2009 nicht nur hochkarätige Segelregatten, sondern auch ein halbes Dutzend Surfevents. Vom 4. bis zum 11. Juli treten zahlreiche Brettspezialisten auf verschiedenen Boards an. Am ersten Wochenende werden die Deutschen Raceboard Meisterschaften, die German Masters, die Deutschen RS:X-Meisterschaften und der Baltic Cup 2009 (Bic Techno 293 OD und RS:X) ausgetragen. Ab dem 6. Juli folgt das Highlight: die Weltmeisterschaften in der ISAF-anerkannten Raceboard-Klasse und in der ehemals olympischen Klasse Mistral OD. Für weitere Infos siehe www.warnemuender-woche.com und www.dwsv.net.

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18. Tragweite von Seitenlaternen reduziert

Die in der Seeschifffahrtsstraßenordnung geforderte Tragweite der Seitenlaternen auf Fahrzeugen von weniger als zwölf Meter Länge ist zum 21. März 2009 von zwei auf eine Seemeile reduziert worden. Selbstverständlich dürfen weiterhin Laternen mit größerer Tragweite genutzt werden. Außerdem wurde die Baumusterzulassung von Positionslaternen und Schallsignalanlagen für Fahrzeuge mit einer Rumpflänge von 2,5 bis 24 Meter auf den Basisstandard der KVR reduziert. Positionslaternen können künftig von Herstellern aus allen EU-Ländern bezogen werden. Die Kreuzer-Abteilung des DSV hatte sich für eine Beibehaltung der größeren Tragweite ausgesprochen, weil Sportboote beim Queren des Fahrwassers andernfalls zu spät erkannt werden können.

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19. Darßer Ort wird gebaggert

Im Sommer 2009 soll die Fahrrinne zum Nothafen Darßer Ort wieder befahrbar sein. Das kündigte am 1. April (kein Scherz) Julia Hasse vom Schweriner Verkehrsministerium gegenüber der Ostsee-Zeitung an. "Wir haben bereits mit den Vorbereitungen begonnen", so die Sprecherin. Der Deutsche Segler-Verband und der Segler-Verband Mecklenburg-Vorpommern hatten in den vergangenen Jahren immer wieder darauf hingewiesen, dass der Nothafen Darßer Ort für die Sicherheit und Leichtigkeit des Seeverkehrs vor dem Darß sowie für den maritimen Tourismus bis zur Inbetriebnahme eines Ersatzhafens unverzichtbar ist. Am 30. März hatte der DSV die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommerns zum wiederholten Male dazu aufgerufen, die Zufahrt zum Darßer Ort ausbaggern zu lassen. Wenige Tage zuvor war ein Mann an Bord eines Angelkutters vor der Küste Mecklenburg-Vorpommerns nach einem Herzanfall verstorben. Die umgehend eingeleiteten Rettungsmaßnahmen mittels SAR-Hubschrauber aus Kiel kamen zu spät. Aus dem Nothafen Darßer Ort hätte ein Seenotrettungskreuzer wesentlich schneller Hilfe vor Ort leisten können.

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20. EU-Wasserrahmenrichtlinie – Stellungnahmen bis 22. Juni

Gemäß der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie müssen bis zum 22. Dezember 2009 für alle Gewässer Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenprogramme aufgestellt und bis 2015 umgesetzt werden. Das Ziel ist, einen guten Zustand der Oberflächengewässer und des Grundwassers zu erreichen. Die deutsche Öffentlichkeit kann sich bis zum 22. Juni in einem Anhörungsverfahren zu den Bewirtschaftungsplänen äußern. Eine Übersicht über die einzelnen Flussgebietsgemeinschaften, Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenprogramme gibt die Website www.wasserblick.net. Die Flussgebietsgemeinschaft Elbe hat auf ihrer Homepage www.fgg-elbe.de die betreffenden Informationen für die Elbe zusammengestellt.

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21. Neue Gesetze müssen sportfreundlich bleiben

Die jahrelangen Bemühungen um ein bundesweit gültiges Umweltgesetzbuch sind gescheitert. Deshalb will der Bund noch in dieser Legislaturperiode ein neues Bundesnaturschutzgesetz und ein neues Wasserhaushaltsgesetz verabschieden. Der DSV setzt sich dafür ein, dass in beiden Gesetzen möglichst viele Belange im Sinne des Wassersports festgeschrieben werden, damit die Länder keine nachteiligen Einzelregelungen aufstellen können. Zu den Forderungen des DSV gehört unter anderem, dass natur- und landschaftsverträgliche sportliche Betätigungen unter dem Obergriff "Erholung" Teil der gesetzlichen Zielbestimmung bleiben. Vertragliche Vereinbarungen und Kooperationen müssen Vorrang vor hoheitlichem Handeln haben, und Betroffene sollten frühzeitig über Planungen und Maßnahmen im Naturschutz informiert werden. Der DSV fordert außerdem, dass bauliche Anlagen für Zwecke des Wassersports grundsätzlich als dem "überwiegend öffentlichem Interesse dienend" behandelt werden und der Gemeingebrauch im Wasserhaushaltsgesetz bundeseinheitlich geregelt wird.

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22. Bundesrat will Haftung begrenzen

Das externe Haftungsrisiko ehrenamtlich tätiger Vorstandsmitglieder von gemeinnützigen Vereinen soll begrenzt werden. Das sieht ein Gesetzentwurf des Bundesrates (Drucksache 16/10120) vor, der am 12. Februar zur ersten Lesung im Bundestag vorlag. Unklar ist noch, ob die Haftungsbegrenzung auf vorsätzliches oder grob fahrlässiges Handeln nur vereinsintern oder auch mit Außenwirkung gelten soll.

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23. Seglerrat aktuell

Schwerpunkt der Frühjahrssitzung des Seglerrats vom 21. bis 22. März in Bremen war der Leistungssport. Der Seglerrat verabschiedete eine Neufassung des DSV-Ausbildungsplans, die aufgrund von Änderungen der DOSB-Rahmenrichtlinien erforderlich war. Sie umfasst die gesamte Ausbildung und Lizenzierung von Trainern im Segelsport. Weiterhin stimmte der Seglerrat nach ausführlicher Diskussion einer Neufassung der Ordnungsvorschriften Regattasegeln zu. Das DSV-Präsidium hatte mit seinen zuständigen Fachausschüssen die Wettsegel-, die Ranglisten- und die Meisterschaftsordnung samt der jeweiligen Anlagen überarbeitet, um die bestehenden Vorschriften zu straffen, übersichtlicher zu gestalten, Anlagen auf ein Mindestmaß zu reduzieren und Doppelungen zu bereinigen. Die Neufassung der Ordnungsvorschriften Regattasegeln wird zum 1. Januar 2010 in Kraft treten. Der Seglerrat unterstützt weiterhin die Initiative "Sailing Team Germany", betont aber gleichzeitig, dass die sportfachliche Kontrolle des Projektes durch den DSV sichergestellt sein muss, damit es zu keiner Gefährdung der Leistungsförderung des Segelsports durch die Sporthilfe und das BMI kommen kann. Ausdrücklich unterstützt der Seglerrat eine Petition des Seglertages des Segler-Verbandes Mecklenburg-Vorpommern, mit der eine Baggerung der Zufahrt zum Nothafen Darßer Ort vor Saisonbeginn gefordert wird.

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24. Gold Medal für Dierk Thomsen

Göran Petersson, Präsident der International Sailing Federation (ISAF), hat das herausragende Engagement von Dierk Thomsen für den internationalen Segelsport mit der "Gold Medal" der ISAF gewürdigt. Der Deutsche Segler-Verband gratuliert seinem ehemaligen Präsidenten (2001 – 2005) und Vizepräsidenten für Leistungs- und Wettsegeln (1989 – 1992) herzlich zu dieser hohen Auszeichnung. Mit seiner Detailkenntnis und seinen Verbindungen rund um den Globus hat Dierk Thomsen immer wieder für Innovationen gesorgt und wichtige Impulse und Initiativen in den Segelsport hineingetragen. Bereits 2007 wurde dem Kieler Starbootsegler der Verdienstorden am Bande der Bundesrepublik Deutschland verliehen.

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25. Trauer um Dr. Gerhard Schröder

Am 23. März ist der ehemalige DSV-Vizepräsident und Syndikus Dr. Gerhard Schröder verstorben. Der passionierte Jollen- und Kielbootsegler war von 1981 bis 1985 Mitglied im Seglerrat. Von 1985 bis 1993 gehörte er als Syndikus dem DSV-Präsidium an, von 1991 bis 1996 als Vizepräsident mit dem Geschäftsbereich Umwelt und Recht. Dr. Schröder war Mitglied des Augsburger Segler-Clubs und 20 Jahre lang dessen Vorsitzender. Über viele Jahre engagierte er sich zudem im Vorstand des Bayerischen Seglerverbandes. Sein langjähriges Wirken für den Segelsport wurde 1997 mit der Goldenen Ehrennadel des Deutschen Segler-Verbandes gewürdigt.

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26. Weitere Auszeichnung für die Peckolts

Die Fair-Play-Trophäe des Verbandes Deutscher Sportjournalisten (VDS) geht dieses Jahr an Jan-Peter und Hannes Peckolt. VDS-Präsident Erich Laaser zeichnete die 49er-Crew vom Yacht-Club Langenargen beim Kongress des Verbands in Nürnberg für ihre faire Reaktion nach der olympischen Finalwettfahrt aus. Die Brüder hatten Bronze gewonnen und als einzige Topmannschaft nicht gegen die dänischen Sieger Jonas Warrer und Martin Ibsen protestiert, die sich wegen eines Mastbruchs kurz vor dem Start ein fremdes Boot geliehen hatten und damit zu Gold segelten.

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27. Gratulation zum runden Geburtstag

50 Jahre: Christoph Hillebrand (geb. 8. Mai 1959), DSV-Vizepräsident mit dem Geschäftsbereich Finanzen (Schatzmeister), Kölner Yacht Club

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28. Yardstickzahlen 2009

Dem aktuellen DSV-Intern II-2009 (Druckausgabe) wurde je einmal pro Verein eine Broschüre mit den Yardstickzahlen 2009 beigelegt. Im Web stehen die Daten auf www.dsv.org und www.kreuzer-abteilung.org.

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Gerhard Philipp Süß (Generalsekretär)

DEUTSCHER SEGLER-VERBAND
Gründgensstraße 18
22309 Hamburg
Tel. 040 / 63 20 09-0
Fax 040 / 63 20 09-28
www.dsv.org

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