Aug 02

Finn – Aktuelle Aktivitäten

Die Wiesseer Finnsegler waren in den letzten Wochen nicht untätig.

Bereits am 10./11.6. besuchte Martin Mitterer den österreichischen Traunsee Schwerpunkt, um sein neues Boot zu testen. Nachdem am Samstag bei Westwind mit den bekannt unsegelbaren Bedingungen am Traunsee die Premiere daneben ging, lag er am Sonntag endlich einmal in Führung, bog aber zu früh zum vermeintlichen Ziel ab, nur um zu hören:“do is kaa Züih“! Dann machte er sich als Letzter an die Verfolgung des enteilten Feldes. Am Ende reichte es zu Platz 9 unter 14 Teilnehmern.

Am 1./2.7. versuchten sich Stefan Bonleitner und Martin M. am Wolfgangsee. Walter Mai wollte auch hin, wurde aber durch einen Unfall in der Familie daran gehindert. Es waren teils ruppige Bedingungen aus West, bei denen der Maschd als 5. und Stefan als 13. unter 27 Konkurrenten hervorgingen.

Zum BayernCup im heimischen Club war die Finnflotte komplett vertreten. Bei 2 sehr guten und 2 eher grenzwertigen Wettfahrten kamen keine schlechten Ergebnisse heraus, man hatte sich aber mehr versprochen. Martin Mitterer als 4. und Walter Mai als 6. konnten mit TopTen -Plazierungen glänzen. Die weiteren Ergebnisse: 14. Stefan Bonleitner, 16. Peter Vielreicher, 26. Peter Raderschadt, der frustriert den Parcours schon während der 2. Wettfahrt verließ, und 29.Horst Klein, welcher die 3 Wettfahrten am Sonntagmorgen gleich ganz sausen ließ (31 Teilnehmer).

Walter Mai reiste am darauf folgenden Wochenende nach Seeshaupt zur Regatta Oberland Pütz, wo am Sonntag noch 2 Wettfahrten bei dem dort äußerst seltenen Südwind gesegelt wurde. Bei etwas operettösen Bedingungen kam als Ergebnis ein 2. Rang unter 14 Teilnehmern heraus.

Jul 25

Finn Bayern Cup 2017

Vielen Dank an Wolfgang Brandes (Schriftführer) für die Bilder.

Jul 24

Das Gelbe Blatt – Doppelsieg der Gastgeber

Pressebericht vom 19.07.2017 (20170719-dgb-doppelsieg-der-gastgeber)

Jul 14

Er-Und-Sie-Regatta 2017

Vielen Dank an Michael Reymann (2. Vorstand) für die Bilder.

Jul 14

Topcat – Österreichische Staatsmeisterschaft 15. Bis 18 Juni 2017

Nachdem sich unsere beiden K1 Jugendteams so tapfer in Kroatien geschlagen haben, wollten wir auch nun an der österreichischen Staatsmeisterschaft in Breitenbrunn am Neusiedlersee teilnehmen. Der Neusiedlersee, speziell durch seine geringe Tiefe und bekannt als Starkwindrevier sollte eine neue Erfahrung für unsere 4 Jungs werden. Doch es kommt leider immer anders als geplant, und so fuhren dann Maxi Strahl als Steuermann und ich als sein Vorschoter die 400 km nach Österreich.

Die Vorausschau für diese 4 Tagesveranstaltung war so, dass es eher zu viel Wind geben sollte. Doch am Donnerstag konnten wir nach der Registrierung und Vermessung der Schiffe erst einmal einen Badetag einlegen, der See war spiegelglatt. Also Gegend anschauen und schön zum Heurigen gehen. In der Nacht zum Freitag zog ein Unwetter über uns hinweg und so hatten wir um 9 Uhr bereits 20 Knoten Wind! Doch die Wettfahrtleitung hatte kein erbarmen und schickte uns hinaus. (Windlimit für Topcatregatten ist 24 kn)

Allein schon der „Ritt“ zum Startschiff war alles andere als „Sonntagssegeln“, hohe Wellen und immer wieder Böen aus verschiedenen Richtungen machten das Ganze doch sehr anspruchsvoll. Nach erfolgtem Start segelte Maxi den K1 als 2. zur Luvtonne, als sich der Führende auf dem Weg zur Ablauftonne auf die Nase legte. Wir düsten nun als führendes Schiff auf das Leegate zu und mussten beim Durchfahren desselbigen ebenfalls Bekanntschaft mit dem Wasser machen. Nach dem Aufrichten des Kats wurde dann aber die Wettfahrt abgebrochen. Nach ca. 2 Stunden Startverschiebung an Land konnte eine weitere Wettfahrt gestartet werden, die wir dann auch als Zweiter ohne Kenterung beenden konnten.

Am Samstag frischte der Wind dann nochmals auf und es konnten wegen Überschreitung des Windlimits keine Wettfahrt gesegelt werden.

So beschloss die Wettfahrtleitung: Sonntag, 10 Uhr Start! Wir standen am Ufer und schüttelten nur ungläubig den Kopf, war es doch der gleiche Wind wie am Samstag. Keiner baute sein Schiff auf, bis dann doch ein Segler vom Neusiedlersee seine Segel hochzog und uns allen klarmachte, dass es sich hier um eine Staatsmeisterschaft handele und man bei 22 kn schließlich noch segeln könne. Die Hobie 16 bauten auf, einige F18 ebenso. Maxi schaute mich an: ja oder nein?? Ich überließ ihm die Entscheidung und so setzten auch wir die Segel. Für den Rest der Topcatflotte war dann doch der Wind zu stark und so gingen schlussendlich nur 2, nach der ersten Wettfahrt dann 3 K1 an den Start. Maxi und ich kamen mit dem Wind ziemlich gut zurecht, die Kräfte ließen halt nach und wir belegten bei allen 3 Wettfahrten den 1. Platz, mit nur einer Kenterung im letzten Lauf.

So hatten wir folgende Ergebnisse: 2, 1, 1, 1   Gesamtergebnis : 1. Platz!!!

Aufgrund er nicht erreichten Wettfahrten (mind. 5) wurde diese Regattaserie als Ranglistenregatta gewertet, was uns eigentlich egal ist, die Erfahrung bei Startkwind und auf diesen Revier zu segeln zählt und überwiegt!

Wolfgang Kordes
Topcat – Trainer

Jul 07

Tegernseer Stimme – Frauen und Männer segeln um den Titel

Pressebericht vom 07.07.2017 (20170707-ts-frauen-und-maenner-segeln-um-den-titel)

Jul 05

Das Gelbe Blatt – Dabei sein ist alles

Pressebericht vom 05.07.2017 (20170705-dgb-dabei-sein-ist-alles)

Jun 29

Einladung zur Er-Und-Sie-Regatta und zum Sommerfest

Jun 21

Finns: Kräftige Brise am Waginger See

Dr.-Albert-Balthasar Finn Fight, 17./18. Juni 2017

Zum Finn Fight in Waging hatten Stefan Bonleitner, Horst Klein und Walter Mai gemeldet. Stefan erlitt bei der Anfahrt eine Panne und konnte nicht antreten. Den beiden übrigen Wiesseern bot sich ein für Waging ungewohntes Bild: bewegtes Wasser und kräftige Brise aus NW. Wg. weiterer Ausfälle waren nur 16 Teilnehmer am Start, welche sich redlich plagen mussten. 3 Wettfahrten wurden am Samstag gesegelt, welche der Österreicher Gerhard Schwendt beherrschte. Horst Klein gab nach Probe 1 auf und segelte in den Hafen, wobei er eine spektakuläre Kenterung einlegte. Das Boot trieb ab und wurde an Land getrieben, er selbst wurde von der Wasserrettung geborgen. Walter Mai lag punktgleich mit dem auch im YCBW bekannten Bernd Moser aus Österreich auf den Plätzen 2(Moser) und 3. Zur Entscheidung am Sonntag kam es nicht mehr, der Waginger See ging zur gewohnten Routine über und ließ eine 4. Wettfahrt nicht mehr zu.

Jun 19

Starke Winde und Flaute am Plattensee

In der Woche nach Pfingsten fand der Finn European Masters Cup vor Tihany/Balaton statt.

Kam am ersten Tag wegen Windmangels keine Wettfahrt zustande, wehte es am 2.Tag mit über 20 kts aus NNW. Eine hohe und steile Welle baute sich auf. Der einzige Wiesseer, Walter Mai, konnte dabei mit seinem Tegernsee-Trimm nichts ausrichten. Zudem fuhr er in der 3. Wettfahrt einen Frühstart ein. Tags darauf waren die Verhältnisse moderater, doch es herrschte der gleiche Wellengang wie am Vortag. Dann blieb Mai noch in einem trotz des Windes entstandenen Flautenloch am Start hängen und musste mit ansehen, wie das Feld uneinholbar enteilte.Die letzte noch ausgesegelte Wettfahrt ((5 von geplanten 10) verlief wie am Vortag. Dann stellte der Wind seine Arbeit ein. Mai blieb ein unbefriedigender 59. Rang im Gesamtklassement von 89 Teilnehmern.