Tag: Finn

Jun 20

Dr. – Albert – Balthasar Finn – Fight

18.06. – 19.06.2016

Die Regatta ist berüchtigt für ihre unberechenbare Winde (Schlagwort an anderen Revieren: „Waging ist überall“). Trotzdem ist sie beliebt, so dass sie sogar Eingang in die österreichische Finnrangliste gefunden hat. So befanden sich unter den schließlich startenden 15 Finnisten 6 unserer Nachbarn. Für den YCBW hatten Horst Klein und Walter Mai gemeldet.

Am Samstag war das Wetter zunächst noch angenehm, nur ohne Wind. Als am Nachmittag endlich eine Brise aufkam und zum Auslaufen geblasen wurde, verfinsterte sich der Himmel, und rund um den See zuckten die Blitze; der Tross wurde schleunigst in den Hafen zurückbeordert.

Am Sonntag wurde die murrende Meute bei strömendem Regen auf die Bahn geschickt. Bei leichtem Wind um 2Bft. aus SW bis W wurden 3 Läufe absolviert. Wie immer in Waging war eine Vorhersage der Winddrehungen schwierig, so dass bei den meisten die Einzelergebnisse stark variierten. Zudem hatte der Wind durchgehend eine permanente Rechtstendenz, was auch zu  Bahnverlegungen führte.

Am Ende hatte der Österreicher Gerd Wayrethmayr die Nase vorn. Walter Mai konnte sich direkt dahinter einreihen, Horst Klein erreichte Rang 10.

Endergebnis (Finn2016-WSC-Finn-Fight)

Jun 07

Erste Erfolge der Finnsegler in 2016

Nach ausgiebigem Training wurden die ersten Regatten 2016 besucht.

Peter Raderschadt trat  in Eching/Ammersee zur „Pfingstregatta“ an und konnte unter 10 Teilnehmern mit der Serie 1,1,2,2 den Gesamtsieg verbuchen vor dem auch im YCBW  bekannten Österreicher Helmuth Gubi. Die Winde wehten meist um Süd, drehend.

Beim MRSV-Cup in Starnberg am 4./5.6. versuchten sich wiederum P. Raderschadt sowie Rekonvaleszent Walter Mai. Von mehreren Versuchen konnte ein Lauf durchgezogen werden bei leichtem Süd. Walter Mai plazierte sich auf dem 2. Rang, Peter versemmelte die Wettfahrt auf Platz 10. 18 Teilnehmer von 22 gemeldeten waren am Start.

Endergebnisse

Okt 12

Finn Finale Wörthsee: erster Sieg für Stefan Bonleitner

Wg. Überschneidung mit der IDM kamen heuer leider nur 10 Finnisten an den Wörthsee. Davon fiel einer bereits vor dem ersten Start mit Platzwunde am Kopf aus.

Es fanden trotzdem 4 schöne Wettfahrten bei 2 bis 4 Bft statt. Die 3 angereisten Wiesseer machten eine gute Figur. Stefan Bonleitner gewann die Serie vor Walter Mai, gerechter Lohn für seinen Trainingsfleiß.  Peter Raderschadt fuhr einmal auf Umwegen ins Ziel und verbaute sich ein Top-Ergebnis. Bei der letzten Wettfahrt wurde er zudem, in Führung liegend, von einem Winddreher auf dem falschen Fuß erwischt und gab entnervt auf.

Sep 28

Freud und Leid für Wiesseer Finnsegler beim Chiemo- Preis

In Seebruck fand am 26./27.September die Traditionsregatta um den Chiemo-Preis statt.

Die Wiesseer Finnsegler waren im 28 Boote starken Feld mit 5 Teilnehmern komplett vertreten. 4 Läufe konnten bei Windstärken von 3 bis 5 aus NO gesegelt werden.

Leider erschienen am Ende nicht alle Wiesseer auf Plätzen, die ihren Fähigkeiten entsprochen hätten. Peter Raderschadt, nach 2 Wettfahrten noch knapp in Führung, wurde in der letzten Wettfahrt regelwidrig gerammt und gab auf; Stefan Bonleitner leistete sich gleich in der 1. Wettfahrt einen Frühstart und vergab damit einen  pitzenplatz, Sitting Bull Klein trat zur letzten Wettfahrt wg. auffrischenden Windes nicht mehr an.

Erfreulich das Abschneiden unseres „Frischlings“ Peter Vielreicher, der mit einem Gesamtsiebten brillieren konnte. Überlegener Gesamtsieger wurde Walter Mai.

Endergebnis (Finn2015-SRV-Chiemo-Preis)

Sep 14

Bodenseetypische Verhältnisse beim Unterseepokal der Finn Dinghys

Horst Klein und Walter Mai nahmen an der mit 32 Booten gut besuchten  Regatta teil.

Die malerische Insel Reichenau am Untersee ist aus touristischer Sicht allemal eine Reise wert. Seglerisch kann man meist Leichtwind oder (selten) Knatterbrise vorfinden. Heuer waren die üblichen Verhältnisse maßgebend. Immerhin kamen 4 Läufe zustande, wobei man nur einmal an der Startkreuz den Allerwertesten über die Bordkante hieven konnte. Das behagte dem Horst, dem Walter weniger.

Am Samstag wurde eine Wettfahrt bei einem schwindligen Südost abgeschlossen und eine weitere abgebrochen. Am Sonntag kamen 3 weitere Wettfahrten bei ähnlichen Bedingungen zustande, wobei tatsächlich eine Kreuz lang Hängebedingungen herrschten, ehe der Wind entkräftet aufgab.

Schlußendlich wurden Walter Mai 4. und Horst Klein 17.

Endergebnis (Finn2015-JSR-Unterseepokal)

Sep 01

Wiesseer Finnsegler nach nur einer Wettfahrt beim Lindenblatt ohne Gewinnchance

Wie schon im letzten Jahr mochte der Wind vor der Fraueninsel nicht mitspielen. Bei der renommierten Serie vor der Fraueninsel am 29. u. 30. August  mit 26 gestarteten Teilnehmern kam von 3 gestarteten Läufen nur einer bis ins Ziel. Am Samstag kam am späten Nachmittag ein zarter Ost auf, doch nach 2 Fehlstarts kam man nach gültigem Start unter Black Flag nur bis zur Luvtonne, dann war Schluss. Unser „ Finnfrischling“ Peter Vielreicher machte erstmalig Bekanntschaft mit der Black Flag Rule, was ihn die Startberechtigung bei der folgenden Wettfahrt kostete.

Am Sonntag kam ein West auf. Gleich nach dem ersten Start zeigte er seine Tücken: nach Rechtsdrehung am Start kam auf der Starkreuz ein gewaltiger Rückdreher, welcher Peter Raderschadt und Walter Mai so stark „begünstigte“, dass sie mit halbem Wind zur Luvmarke abfallen mussten und sich im Hinterfeld wiederfanden. Während Walter Mai sich immerhin noch auf Rang 6 vorwursteln konnte, blieb Peter in einem Windloch liegen. Ähnlich erging es Stefan Bonleitner, der in der Spitzengruppe liegend ebenfalls nur geringfügig zu weit nach Steuerbord hielt und ebenfalls einparkte. Eine nachfolgend gestartete Wettfahrt musste wiederum abgebrochen werden, als der Wind sich am Ende der ersten Runde erneut zur Ruhe legte.

Somit blieb als bestes Ergebnis der Wiesseer der 6. Platz von Walter Mai. 10 Stefan Bonleitner, 14.Peter Raderschadt, 19.Horst Klein. Peter Vielreicher hatte mit BFD das Vergnügen, die Tabelle als 26. abzuschließen.

Endergebnis (Finn2015-WVF-Lindenblatt)

Aug 17

Nasskalte Bedingungen für die Finns am Rottachsee

Der Wettersturz erreichte den Rottachsee schon am Freitag. Am Samstag starteten die 22 angereisten Finnsegler zum Meckatzer Finn Cup (15./16.8.2015) dann aber noch bei relativ angenehmen und trockenen Bedingungen. Der Wind wehte freilich  ziemlich unstet quer über den relativ schmalen See, so dass die Wettfahrtleitung  Mühe hatte, einen passenden Kurs auszulegen. Kurzfristig klappte es mit passender Linie und einem Up-and –Down Kurs, welcher 3mal zu durchsegeln war. Am Ende der  etwas chaotischen Starkreuz gelang es Walter Mai, sich  mit einem Schlag nach links in den dort aufkommenden Dreher sich seiner ungünstigen Mittelfeldposition zu entledigen und als knapper Zweiter die Luvmarke zu runden. Auf der folgenden Vorwind erreichte er Innenposition am Leefass. Das reichte zur Führung bis ins Ziel. Es gab nur noch Anlieger. Horst Klein wurde 12., während Stefan Bonleitner sich von seiner letzten Stelle am Luvfass kaum mehr erholen konnte und als 14. das Ziel erreichte, welches am Ende voll in der Flaute lag. 4 Boote gaben auf.

Weitere Wettfahrten fielen dem strömenden Regen und unsegelbaren Winden zum Opfer.

Endergebnis (Finn2015-SSGR-MeckatzerFinnCup)

Jul 01

Finn: Wolfgangsee, ein schwieriges Pflaster

Von den Wiesseern hatte nur Walter Mai gemeldet. Für den Samstag, (28.6.) war Westwind mit Regenschauern vorhergesagt, es blieb aber weitgehend trocken. Es entwickelte sich ein schlapper Südost, der zu 3 Wettfahrten genutzt wurde. Nach Ansicht der Einheimischen hält dieser Wind in der Regel nicht für 1 Wettfahrt, aber es kam eben anders. Es reichte für 3, bei permanenter Rechtstendenz. Am Abend führte Alfons Huber, welcher für Waging startete. Mai fand sich auf Platz 8 wieder, er wollte nicht glauben, dass die Musik nur rechts spielte.

Nach sintflutartigen Regenfällen in der Nacht sollten am Sonntag die restlichen beiden Läufe absolviert werden. In der 4. Wettfahrt, welche bei leichtem West wg. einsetzender Flaute gerade noch gezeitet werden konnte, belegte Mai einen 2.Rang und konnte sein Ergebnis etwas verbessern. Die 5. Wettfahrt mußte wegen erneuter Flaute schon nach der Startkreuz abgebrochen werden. Walter Mai, beim Abbruch auf Platz 2 liegend, hatte die Faxen dicke und fuhr in den Hafen, während das Feld bei erneutem Südost noch einmal gestartet wurde. Diesmal hielt die Einheimischenregel und auch diese Wettfahrt wurde abgebrochen. Kein neuer Start. Für Walter Mai reichte es zu einem 6. Gesamtrang.

Die Wettfahrtleitung machte das Beste aus den schwierigen Bedingungen, und an Land ließ Lokalmatador Bernd Moser auch nichts anbrennen. Die Veranstaltung war, wie immer, sehr gelungen.

Endergebnis (Finn2015-UYCWg-FinnDuell)

Jun 22

Finnsegler: 2 Podestplätze am Waginger See

Durchaus zufrieden sein durften Wiessees Finnrecken beim Dr.-A.-Balthasar-Finn-Fight des Waginger Segel-Club, ausgetragen an 20./21. Juni.

Am Samstag dezimierten starke Böen um 5 Bft aus West während der 3 durchgeführten Läufe das Feld der 17 angetretenen Boote – ein auf dem sonst ziemlich windgeschützten Waginger See selten zu beobachtendes Ereignis. Zahlreiche Boote gaben auf oder traten in den folgenden Proben nicht mehr an. Am Sonntag ging’s dann gemäßigter zu (um 3 Bft)

Eine Klasse für sich war der auch im YCBW bestens bekannte Salzburger Bernd Moser,der mit den Plätzen 1,1,2,1 das Feld dominierte. Beim einzigen „Ausrutscher“ des Österreichers konnte Walter Mai den Sieg davontragen, welcher auch auf dem 2. Gesamtrang einkam. Peter Raderschadt belegte Rang 3; der Dritte Wiesseer im Bunde der Wiesseer, Horst Klein, trat einmal nicht an und wurde 12.

Endergebnis (Finn2015-WSC-Finn-Fight)

Jun 04

Finn: Starkwind und Flaute am Brombachsee

Auf der fränkischen Seenplatte gibt es selten Windmangel. Die Wiesseer Finnerer Stefan Bonleitner, Horst Klein und Walter Mai konnten also am letzten Maiwochenende mit guten Verhältnissen am Brombachsee rechnen.

In der Tat: am Samstag wehte ein flotter 4 bis 5er aus West, gewürzt mit Böen, die in der 3.Wettfahrt über 6 Bft hinausgingen. Stefan war der erste Leidtragende, als ihm beim 2. Lauf der Baumniederholer brach. Nach Reparatur an Land konnte er aber zur 3. Wettfahrt wieder antreten. Horst ließ es nicht soweit kommen und sah sich das Geschehen zur 3.Probe von Land aus an.

Für diese beiden war also in der Gesamtwertung nichts mehr zu holen. Walter Mai hingegen kämpfte meist mit den Tücken der Startlinie, da deren Begrenzungsboje regelmäßig auf Wanderschaft ging. 2 der 3 am ersten Tag absolvierten Startkreuzen mißlangen ihm daher, und er musste sich erst einmal durchs Mittelfeld beißen, erreichte aber immerhin einen 4.Rang im Zwischenergebnis.

Am Sonntag zeigte der See ein total anderses Bild. Wenige Windstriche aus Süd ließen nichts Gutes ahnen. Die gegen  12.30 Uhr angezettelte Wettfahrt erbrachte noch einige Verschiebungen im Klassement, Stefan und Horst konnten sich noch etwas erholen, der Opa blieb auf Rang 4.

Endergebnis (Finn2015-WAB-Einhandregatta)