Tag: Erfolge

Wiessees Finnsegler plagen sich in Starnberg

Am 20. und 21. Mai fand die 3. Auflage der Starnberger Finn  Regatta statt. Die Serie ist inzwischen gut eingeführt, trotz der stets kniffligen Verhältnisse im Nordteil des Würmsees.

Gemeldet hatten auch die Wiesseer Stefan Bonleitner und Peter Vielreicher. Walter Mai musste kurzfristig absagen wegen Beschwerden an Rücken und Knie. Insgesamt waren 21 Boote am Start.

Die unsteten Winde am Samstag führten zu einer Startverschiebung, so dass Peter Vielreicher an diesem Tag nicht mehr teilnehmen konnte (geschäftliche Verpflichtungen). Die beiden Rennen waren von zahlreichen Windüberraschungen geprägt, so dass bei den meisten sehr unterschiedliche Resultate heraussprangen.

Obwohl der Wind am Sonntag von NW auf O gedreht hatte, wiederholte er das Ratespiel. So setzte sich der Wechsel von guten und schlechteren Plazierungen fort. Nach insgesamt 4  Wettfahrten erreichte Stefan B. schlussendlich Rang 6. Peter V.  landete auf dem 19. Platz.

Topcat – Saisonauftakt im April

Am 08.April konnte Maxi Strahl seinen K1R  in Empfang nehmen, der dann auch gleich zusammen mit dem neuen K1R der Trainer ausprobiert wurde. Ziel war es, ein Gefühl für dieses größere Boot zu bekommen, wollten wir ja zusammen am 29. und 30. April nach Kroatien zur ersten Catregatta in 2017 fahren.

Am 10. April wurde dann auch der K1 für Tobias Greif geliefert.

Das es leider nur einem Team möglich war mit nach Kroatien zu fahren wurden dann beide K1 verladen und Uta mit Wolfgang fuhren am Donnerstag bei Schneefall in den hoffentlich sonnigen Süden. Doch weit gefehlt, Regen über Regen bis nach Pakostane bei Biograd, dort wo die 9. Regatta von Pakostane stattfinden sollte. Regen, Kälte und Bora empfingen uns und es regnete auch noch am Freitag als Maxi Strahl und Basti Beilhack mit Vater Strahl nachkamen. Die Prognosen standen sehr schlecht, doch am Samstag…. strahlender Sonnenschein und beginnender „Yugo“ (ablandiger Wind). Das  besondere an dieser Regatta ist, dass hier aufgrund der natürlichen Begebenheiten (viele Inseln) eben auch Inseln als Bahnmarke verwendet werden. Am Samstag 3 Wettfahrten bei Schaumkronen auf dem Wasser, eine davon als Langstrecke.

Wir als Trainer hatten uns zwar Wind für unsere Jungs gewünscht, doch dann gleich so viel!!!

Also erstmals Krisensitzung und Tipps für Starkwind und neues Schiff. Doch Maxi und Basti meisterten diese Wettfahrten bravourös mit durchaus guten Platzierungen.

F ür den Sonntag wurden dann 2 Langstreckenregatten und eine „normale“ angekündigt. Von Pakostane, den Golf von Biograd rauf, sind etwa 7 km, mit Ziel direkt vor dem Hafen in Biograd. Eine kurze Up and Down Wettfahrt und dann als 3tes Rennen zurück nach Pakostane. Dies alles bei Nordwind mit 4-5 BFT. Die Jungs ließen jetzt den Kat fliegen, hatten sie ja durch den Tag davor schon einiges ausprobieren können. In der 3.Wettfahrt, bei der es bis auf eine kurze Kreuz ausschließlich unter Spi heimwärts ging, konnten sie sogar als 2. Topcat durchs Ziel fahren.

8 Topcats K1, 2 Hobie Wildcat, 2 Hobie Tiger und 6 Nacra 5.2 waren an den Start gegangen, Maxi und Basti konnten unter den Topcats den 3. Platz und in der Gesamtwertung aller 18 Katamarane den 5 Platz belegen. Sensationell, was für ein Wochenende, was für verrückte Burschen wir da haben!

(Text/ Bild: Wolfgang Kordes)

blu26 – Startschuss auf dem Zugersee

Am 29. und 30.04.2017 ist die blu26-Flotte auf dem Zugersee in die neue Saison gestartet. An der Regatta mit elf Yachten hat auch ein Team des Yacht-Club Bad Wiessee teilgenommen. Julian Franke-Ruthel, Leander Ruthel, Nikolai Sorokin und Marcel Dudzik ersegelten sich nach sieben Wettfahrten den neunten Gesamtrang.

Südtirol Finn Cup „Dr. Schaer“, 29.-30. April 2017

Einziger Wiesseer Teilnehmer dieser renommierten, zur Serie Coppa Italia Finn zählenden Regatta am Kalterer See war Walter Mai. Martin Mitterer konnte leider nicht teilnehmen, der Brenner war bereits tief verschneit, als er zur Reise aufbrechen wollte.

An den beiden Wettfahrttagen herrschte strahlender Sonnenschein, jedoch wollte am Samstag kein brauchbarer Segelwind aufkommen. Auch am Sonntag war die übliche Ora erst gegen 16 Uhr zur Stelle. Bei 3-4 Bft. konnten noch 2 Läufe abgeschlossen werden. Die Windrichtung wechselte manchmal etwas überraschend, was zu durchwachsenen Ergebnissen bei vielen Teilnehmern führte. Walter Mai fuhr als Viertplazierter unter 50 Teilnehmern sehr zufrieden mit seinem Resultat nach Hause.

Finnsegler eröffnen Regattasaison

Nach etlichen Trainingsstunden auf dem Tegernsee war es ander Zeit, einen ersten Leistungstest zu absolvieren. An Ostern fand die Osterregatta Finn auf dem Goldkanal in Rastatt statt. Gold wird dort seit langem nicht mehr geschürft, aber man kann ganz ordentlich segeln.

Walter Mai und Horst Klein (letzterer ohne Training: „i kon’s ja“) machten sich am Karfreitag  auf den Weg und kamen mit einiger Verzögerung wg. des üblichen Staus bei Stuttgart am frühen Nachmittag an. Es wehte ein hackiger Westwind, der noch zu einem Trainingsschlag genutzt wurde.

Am Ostersamstag wurden gleich 3 Wettfahrten bei einem flotten SW mit Böen bis 5 durchgezogen. Horst war nach 2 Läufen platt und verfließ den Parcours, Walter konnte 3 zweite Plätze verbuchen, was die jüngere Konkurrenz zum Kreischen brachte.

Am Sonntag peitschte die Wettfahrleitung noch 2 Wettfahrten unter operettenhaften Bedingungen durch, so dass auch Walter nach der ersten verdrossen heimfuhr. Dank Streicher reichte das aber noch zum Gesamtdritten, Horst lud schon am Morgen auf, um rechtzeitig Vettels Formel- 1-Sieg zu bewundern.

Endergebnis (finn2017-rcr-internattionale-osterregatta-finn)

Finns: verteilte Ergebnisse beim Finn Finale am Wörthsee

Zum bayerischen Klassiker (8./9. Okt. 2016) waren 5 Segler vom YCBW angetreten. Leider waren heuer nur 13 Konkurrenten angetreten, das angesagte schlechte Wetter spielte wohl eine Rolle. Am Samstag mußte der erste Lauf wegen aussetzenden Windes abgebrochen werden. Da hatte es ein Wiesseer Führungsquartett gegeben.

Die Windvorhersage für Sonntag war besser; doch es zeigte sich, dass die Brisenstriche vor allem anfangs ziemlich chaotisch zwischen N und O hin und her sprangen. Erstes Opfer war  Peter Raderschadt,  der in einem Flautenloch hängenblieb. Als er dann in der zweiten Wettfahrt auch noch ein OCS kassierte, gab er frustriert auf.

Es kam darauf an, sich möglichst keinen Ausrutscher zu erlauben und kein großes Risiko einzugehen. So gab es 3 Tageserste, aber keiner konnte die Gesamtwertung gewinnen. Am besten gelang dieses Spiel Walter Mai, der mit 3 zweiten Plätzen den Sieg davontrug. Martin Mitterer wurde trotz eines Tagesersten Vierter; Stefan Bonleitner, der einmal wegen Frühstarts zurückgerufen wurde (dem Vernehmen nach soll es noch mehr unerkannte Zu-schnell-Starter, aber ohne ohne Konsequenzen gegeben haben), erreichte Rang 6; Horst Klein, dem nach 2 Läufen alles zu viel wurde, trat zur letzten Wettfahrt nicht mehr an und wurde10; Peter Raderschadt 13.,

Pleite der Finnsegler bei der IDM (28.9 – 2.10 2016)

Zur Internationalen Deutschen Meisterschaft der Finn-Dinghies vor Seebruck hatten Martin Mitterer und Walter Mai gemeldet. 90 Boote waren am Start. Insgesamt wurden 3 (grenzwertige) statt der geplanten 9 Wettfahrten gesegelt. Nachdem bis zum Ende des vorletzten Regattatags nur 2 Läufe zustande gekommen waren, legte Walter und weitere 30 Segler auf, der Maschd lief am Sonntag noch mal aus und durfte noch eine Wettfahrt im Regen absolvieren. Beide konnten bei den chaotischen Verhältnissen auf der Bahn nicht punkten, am Ende reichte es für Martin zu Rang 41, der Opa wurde 47.
Es gab zahlreiche Opfer der Black Flag Rule, bei der letzten Wettfahrt allein 15. An Land gab es hingegen nichts zu meckern.

Finn: Wiesseer Doppelsieg vor Seebruck

Beim Chiemopreis der Finns vor Seebruck (24./25.9.2016) konnten sich die Segler des YCBW gut in Szene setzen. Bei leichtem Wind um Ost belegten Walter Mai und Martin („Maschd“) Mitterer die beiden ersten Plätze unter 21 Konkurrenten.

Der etwas unbeständige Wind machte die Sache nicht einfach, am Ende des ersten Tages lagen die beiden nach 2 gesegelten Wettfahrten aber relativ sicher vor den Konkurrenten Eiermann (Bublis) und dem Einheimischen Pöschl. Am Sonntag war der einsetzende Süd zu schwach für weitere Wettfahrten.

Lindenblattregatta Finn, 4./5. 9. 2016

Wind in letzter Minute

32 Boote hatten gemeldet, 28 versammelten sich schließlich an der Startlinie. Die Wiesseer Finnerer hatten alle gemeldet, jedoch zogen Peter Raderschadt und Stefan Bonleitner wieder zurück.

Das Wochenende war schön aus touristischer Sicht, und die Fraueninsel bietet ein wunderbares Ambiente, jedoch Fehlanzeige, was den Wind angeht. Am Samstag gab es nur einen Ausflug aufs Wasser, aber keinen Start. Am Sonntag schien auch schon alles gelaufen, doch gegen 13Uhr30 erschien der angekündigte West doch noch, und zwar ziemlich kräftig mit 4 Bft., vereinzelt bis knapp 5. Die Wettfahrtleitung ließ nichts anbrennen und ließ den stark frühstartverdächtigen Start für den ziemlich kurz geplanten Kurs   gleich laufen. Der Maschd Mitterer kam gut heraus und konnte den 2. Rang belegen, Walter Mai versemmelte die Startkreuz und fand sich in der 2. Hälfte des Feldes wieder. Für ihn langte es am Ende zu Platz 7, Peter Vielreicher belegte Rang 11 und der „Bull“ Klein Rang 25.

Eine Showeinlage gab es am Ziel, als sich der Österreicher Gerhard Schwendt einen Meter vor derselben kenterte und schließlich vom 8. noch auf den 22. Platz zurückfiel.

Finnsegler verkaufen sich gut am Rottachsee

Es ging um den ca. 1/2m hohen Meckatzer Finn Cup Wanderpreis (13./ 14.08.2016), gestiftet von der gleichnamigen Brauerei, welche die Veranstaltung sponsert. Was das leibliche Wohl angeht, konnte es für die 23 Teilnehmer aus Deutschland, der Schweiz und Frankreich denn auch nicht besser laufen.

Vom YCBW hatten Stefan Bonleitner, Walter Mai und Peter Raderschadt gemeldet. Horst Klein hatte es vorgezogen, zur selben Zeit sich per Bus und Bahn die Schweiz anzusehen. Honi soit,qui mal y pense!

Seglerisch schwierig war der unstete NW, welcher den relativ schmalen See genau im rechten Winkel überquerte und es Athleten und der geplagten Wettfahrtleitung nicht leicht machte.

Es gab Samstag und Sonntag je eine Wettfahrt. Am Samstag lagen Peter Raderschadt und Walter Mai auf den Rängen 2 und 3. Am Sonntag konnte sich Walter gleich nach dem Start absetzen und einen ungefährdeten Sieg einfahren, während Peter vom frühstartenden Urs Huber (Schweiz) eingebremst wurde und mit Platz 10 zufrieden sein musste. In der Gesamtwertung ergaben sich damit die Plätze 1 und 3 für die beiden Wiesseer, während Stefan Bonleitner an den Bahnmarken seine Schwierigkeiten mit der Konkurrenz hatte und schlussendlich auf dem 18. Gesamtrang einkam. Da fehlte es vermutlich etwas an vorausschauender Taktikanalyse.